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Gruppentraining sozialer Kompetenzen (GSK)

Kursnummer: 19-90-E-02



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Gruppentraining sozialer Kompetenzen (GSK)
Das Training sozialer Kompetenzen bezeichnet verschiedene Verfahren der Verhaltenstherapie, welche es ermöglichen sollen, z. B. durch standardisierte Trainingsmethoden die sozialen, also zwischenmenschlichen Fähigkeiten zu erhöhen. Die verschiedenen Methoden finden etwa bei psychiatrischen Patienten oder Strafgefangenen Anwendung, deren soziale Kompetenz beeinträchtigt ist, aber auch bei unsicheren Personen. Es wird ebenfalls auch zur Erhöhung von Teamfähigkeit oder sogenannten Soft Skills in der Organisationspsychologie angeboten. Es kann sowohl bei Kindern und Jugendlichen, als auch bei Erwachsenen angewendet werden. Die Methoden finden heute auch in der sozialen Gruppenarbeit innerhalb der Sozialen Arbeit Anwendung.
Konzept:
Das Gruppentraining sozialer Kompetenzen (GSK) wurde zu Beginn der 80er Jahre von Rüdiger Hinsch und Ulrich Pfingsten entwickelt. Es ist ein strukturiertes, standardisiertes und flexibles Programm, weshalb es auch an spezifische Klientengruppen angepasst werden kann. In der Konzeption der GSK wird soziale Kompetenz als die „Verfügbarkeit und Anwendung von kognitiven, emotionalen und motorischen Verhaltensweisen“ bezeichnet, die in definierten sozialen Situationen zu einem langfristig günstigen Verhältnis von positiven und negativen Konsequenzen für den Handelnden führen. Dabei werden die zahlreichen sozialen Situationen in drei prototypische Situationstypen gegliedert:
Recht durchsetzen (R)
Der Handelnde ist gegenüber seinem sozialen Partner im Vorteil und kann sein Recht durchsetzen, muss es aber nicht, wenn es strategisch und auf lange Sicht günstiger ist. Beispiel: Ein Käufer, der ein defektes Produkt reklamieren möchte, oder ein Nachbar, der sich über Ruhestörung beschweren will.
Beziehungen (B)
Handelnde und soziale Partner sind sich gleichgestellt; keiner kann sein Recht einfordern. Stattdessen werden Gefühle und Bedürfnisse offen geäußert.
Um Sympathie werben (S)
Der Handelnde ist gegenüber dem sozialen Partner im Nachteil und ist auf dessen Wohlwollen angewiesen.
Beispiel: Das Erreichen einer bevorzugten Behandlung durch einen Sachbearbeiter oder Flirten.


Kursgebühr - externe Teilnehmer : 250,00 €
KJF Mitarbeiter: 0,00 €


Zeitraum

Datum Zeit
04.03.2019 09:00 - 15:00 Uhr
05.03.2019 09:00 - 15:00 Uhr
06.03.2019 09:00 - 15:00 Uhr

Anmeldeschluss

18.02.2019

Verfügbarkeit

Anmeldung möglich Anmeldung möglich


Kursort

ifd Donauwörth
Kronengasse 2
86609 Donauwörth

Zielgruppe

Menschen mit Unterstützungsbedarf

Max. Teilnehmerzahl

12

Dozent(en)

Birgit Lufen

Dipl. Betriebswirtin (FH)


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