Kursangebote >> Auszeit, Besinnung und Spiritualität

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Zur Religion gehören nicht nur die Rituale, Heiligen Bücher und Wahrheiten mit ihren vielfältigen und unterschiedlichen Erscheinungen. Zu ihr gehören auch ihre IDEEN: die Lehre vom Menschen, vom Universum und das Wissen um Verwandlung. Diese drei Facetten machen den PFAD aus, der spirituellen Weisheit der nahöstlichen Religionen des Juden- und Christentums sowie des Islam. Er führt in das Geheimnis der Wirklichkeit.

Jesus von Nazareth schöpfte aus diesem großen Wissen - „er wusste was im Menschen ist“ -, er kam aus der Wüste, dem Erfahrungsraum des Universums - und war d e r Meister der Heiligen Weisheit, die Leib und Seele umfasst. Er verkörpert sie.

Im Mittelpunkt dieses Seminars stehen die „merkwürdigen“ Texte, die vom Schlafen und Wach-sein sprechen. Sie weisen uns darauf hin, dass wir unsere Existenz „wie im Schlaf“ verbringen und uns entscheiden können, dem Weckruf „Mensch, wach auf“ zu folgen.

An diesem Wissen, was „erwachen“ für uns bedeutet, können wir Anteil nehmen und es er-lernen - vorausgesetzt, es interessiert uns, wer wir selbst sind und dass wir den Wunsch nach Verwandlung spüren. Dann werden wir zu „Suchern nach Wahrheit“.

In diesen Besinnungstagen führt der Weg zu einer ursprünglichen Meditation der Schöpfung, mittels Impulsen, Übungen zur Bewusstwerdung, dem In-der-Natur-sein und in der Stille sowie in verschiedenen Gesprächsformen.

Veranstalter: Katholische Jugendfürsorge Augsburg/KJF-Akademie

Weitere Infos: Beginn oder Ende der Veranstaltung finden Sie mit einem Klick auf "Termin(e)". ...
„Heute habe ich nichts gemacht,
aber viele Dinge geschahen in mir.
Vögel, die es nicht gibt, fanden ihr Nest.
Schatten, die womöglich da sind, erreichten ihre Körper.
Worte, die existieren, erlangten ihre Stille wieder“.
(Roberto Juarroz)


Sich in die Stille wagen, kann eine neue Begegnung mit dem Lebendigen bedeuten. Von der äußeren zur inneren Stille zu kommen ist ein Übungsweg. Wer sich auf diesen Weg einlässt, kann etwas aus diesem Gedicht vernehmen und „erfahren“.


An diesem Tag geschieht ein sich Einüben in das Schweigen, in das einfach - da-sein, in das
Verweilen in der Stille und sich von ihr öffnen lassen: durch Üben und Wahrnehmung des Leibbewusstseins,, durch das gemeinsame Schweigen und Sitzen.


Veranstalter: Katholische Jugendfürsorge Augsburg/KJF-Akademie

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wenig Teilnehmer Oasentag: Gewalt und Religion

16-RSB-05

( Do., 15.09.2016 )

Der Blick in die Geschichte von Religionen zeigt: Es gibt Gewalt als Mittel ihrer Ausbreitung, Kriege „im Namen Gottes“.
Auch heute! Nicht nur in Syrien und im Irak herrschen, richten und morden religiöse Gruppierungen im Namen Gottes und verzerren das Bild einer Weltreligion. Wie das? Warum wird das Gottes- und Menschenbild einer Religion derart entstellt?

Auch in der Bibel fließt, fast auf jeder Seite, Blut – für viele unverständlich, für manch einen Ärgernis und Anlass zum Abschied vom Christentum. Dass es so viel Gewalt gibt, nicht zuletzt im (rituellen) Opfer, ist ein Menschheitsthema. Nicht die Religion ist das erste Problem dabei, sondern das Leben (jenseits von Eden). Religion(en) sind Bewältigungsstrategien und Deutungsperspektiven, „hängen aber selbst mit drin“.
In keiner Religion steht, so wie im Christentum, das Opfer mitmenschlicher(!) Gewalt im Zentrum des Gottesglaubens: das Kreuz ist „Gewaltanschauung“ pur.

Der Kick am Christlichen (und Biblischen) ist gerade der, dass hier die Gewaltzusammen-hänge - seit Kain und Abel eine Mordsgeschichte - aufgedeckt, offengelegt und dadurch „bearbeitet“ und verwandelt werden wollen.

Dieser andere Oasentagtag bietet Raum für Fragen zu Gewalt und Religion. Über fundierte Impulse, Texte, Gespräch und Austausch ermöglicht er Annäherungen und Auseinander-setzung mit dem komplexen Thema.


Veranstalter: Diözesancaritasverband/Religiöse Bildung und Begleitung

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Die Überzeugung, dass der Mensch ein Geschöpf Gottes ist, in uns deshalb ein „göttlicher“ Kern schlummert, kann uns Vertrauen schenken – Hoffnung auf seelische Energie, die Verschüttetes befreit, Verschlossenes aufbricht, Versteifungen lockert, Verhärtungen weich macht, Verloschenes zum Glühen bringt, Vertrocknetes Feuer fangen lässt.

Das Setting, das unsere spirituelle Kraft entdecken und intensivieren helfen soll, orientiert sich am Verständnis der Gestalttherapie und des Herzensgebets – unterstützend begleitet von Impulsen, Yoga-, Atem- und Klang (Gong)-Übungen, Sitzen in der Stille sowie Erfahrungsaustausch in der Gruppe.


Veranstalter: Katholische Jugendfürsorge Augsburg/KJF-Akademie

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Anmeldung möglich Durst am Brunnen

16-RSB-14

( Mo., 10.10.2016 )

Wie entfaltet sich das GÖTTLICHE LEBEN in der Menschheit?

Der 80. Geburtstag des Dalai Lama in 2015 rief ein breites Medienecho hervor. Die Würdigungen seiner Person und seines Wirkens in der Welt kamen von Vertretern vieler unterschiedlicher Religionen, Organisationen und Staatspräsidenten. Auch Papst Franziskus erzeugt eine ähnliche Resonanz.
Die Menschen sind sich einig: beide verkörpern eine spirituelle Kraft und Präsenz, die die Menschheit wahrnimmt und auch braucht. So wird offenkundig, wie die Kraft des göttlichen Lebens für die Menschheit sich im Menschen verankert.

Jesus von Nazareth erfuhr tief in sich das Göttliche wie eine Quelle und wie das Wasser in einem Brunnen. „So wie der Brunnen über die Quellen spricht, sprach Jesus von der Präsenz Gottes in ihm selbst.“ (S. Painadath). Das Wasser ist die spirituelle Kraft, Ursymbol des Geistes.

Die Begegnungsgeschichte zwischen der Frau aus Samaria und Jesus am Brunnen nimmt dieses spirituelle Wissen auf:

Sie erzählt von Durst und durstig sein und wie dieser Durst gestillt werden kann.
Sie spricht die Grenzen und Mauern zwischen Menschen an, zwischen den Religionen und Kulturen, zwischen Frauen und Männer und ihren Moralvorstellungen.
In ihr wird eine Religion der Freiheit eröffnet - eine weitere Verankerung des GÖTTLICHEN LEBENS in der Menschheit.

Das Hineinkommen in das Verständnis dieser Realität geschieht in der Gruppe, in Zeiten der Stille, in verschiedenen Gesprächsformen sowie mittels Impulsen und Wahrnehmungsübungen.


Veranstalter: Katholische Jugendfürsorge Augsburg/KJF-Akademie

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Sich Zeit nehmen für eine Pause, der Sehnsucht nachspüren, ankommen und loslassen vom alltäglichen Vielerlei – das alles darf an diesem Oasentag sein, an dem wir Raum finden können für den „Advent in uns“.

Durch Impulse, Stille, Gebet und Gesang wollen wir uns berühren und ermutigen lassen, dem Geheimnis der Weihnacht zu trauen.


Veranstalter: Diözesancaritasverband/Religiöse Bildung und Begleitung

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Das Ziel dieses Seminares ist es, die Ganzheitlichkeit der beiden großen Bündnisse, des Bundes am Sinai und des neuen Bundes, als den persönlichen Lebensweg eines jeden Gläubigen zu erfahren.
„Fürchte dich nicht Abram! Ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn“ - mit diesen Worten leitete der Ewige, gelobt sei Er, die große Verheißung des Heils ein und Abraham glaubte dem Ewigen. Die drei „Erzväter“ erkannten, dass der menschlichen Seele drei Mächte eigen sind, die den Menschen im Ebenbild Gottes verankern und dass das verheißene Heil von deren Verwirklichung abhängt: Glaube, Hoffnung und Liebe. Nur noch eine menschliche Macht scheint größer, weil sie über die drei „gebietet“: der freie Wille. Doch dabei geht es um die Demut. Darum widmet jeder einzelne der „Erzväter“ sein Leben diesem Ziel:
• Liebe: Abram – in Erkenntnis der Liebe des Ewigen zu ihm und seinen Nachkommen
• Glaube: Izchak – in Erkenntnis der Allmacht des Ewigen
• Hoffnung: Jakob – in Erkenntnis der Vorsehung des Ewigen

Alle Prüfungen, die dem Volk Israel und allen „Eingepfropften im „Neuen Bund“ seit Abraham auferlegt wurden, wollen uns die Augen öffnen, durch diese drei Mächte den Ewigen zu erkennen und zu verherrlichen..

In diesem Seminar werden auch Bezüge zu Jesus von Nazareth und dem Christentum genommen.


Veranstalter: Katholische Jugendfürsorge Augsburg/KJF-Akademie

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Im Alltag herrscht oft die Farbe Grau vor. Je erschöpfter, umso weniger können wir die Farben unseres Lebens erkennen. Dabei schenkt die Wirklichkeit, die wir GOTT nennen, Fülle, Licht und Farbe. „Farben sind Taten des Lichts, Taten und Leiden“, so formuliert es Johann Wolfgang Goethe.

Die Adventszeit kann ein guter Anlass sein, sich Zeit und Raum zu gönnen, die Vielfalt des bunten Lebens wieder gewahr zu werden, neu zu sehen. Dazu laden diese Tage ein. Sie laden auch ein, zu fragen: Wofür brenne ich (rot)? Was will wachsen (grün)? Wonach sehne ich mich (violett)? Worin liegen Freude und Hoffnung für mich (gold)? Und wohlmöglich gibt es Entdeckungen von neuen Farben und überraschenden Schattierungen?

Impulse, Persönliche Meditationszeiten, Austausch in der Gruppe, Einzelarbeit, Leib-wahrnehmung, Natur und Möglichkeit zum Einzelgespräch sind Elemente dieser Tage.


Veranstalter: Diözesancaritasverband/Religiöse Bildung und Begleitung

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Die Zeit „vor Weihnachten“ ist für viele Menschen gefüllt mit Terminen und zu erledigenden Aufgaben noch vor dem Fest und dem Ende des Jahres. Es entsteht ein besonderer „Sog“, als gelte es, etwas noch zu erledigen, was hinterher nicht mehr erledigt werden könnte. Wirtschaft, Handel und Banken sowie die Industrie bereiten den Jahresabschluss vor, erstellen ihre „Wachstumsbilanz“.

Wenn wir in uns selbst schauen, welche „Wachstumsbilanz“ ziehen wir? Was wächst in uns? Sind wir ein wenig mehr Mensch geworden und ist damit „etwas von „GOTT“ in uns erwachsen?

Etty Hillesum (1914-1943), hineingeboren in eine nicht praktizierende jüdische holländische Familie, beschreibt ihre innere Entwicklung äußerst genau und bewegend. Ihre Aufzeichnungen („Das denkende Herz“) lassen erahnen, wie „etwas vom Göttlichen“ in uns wachsen kann.

Die Kontemplation („Beschaulichkeit“) ist ein Weg in unsere Herz-Mitte, eine Hingabe an das Eins-werden mit „dem EINEN“, eine Ausrichtung auf das Licht, das unser Leben durchströmt und auf den Schimmer des unsagbaren Geheimnisses, in das wir eingetaucht sind.
Dieser Weg steht jedem Menschen offen, unabhängig von seiner Biografie, der (Nicht)Zugehörigkeit zu einer Religion, unabhängig von Bildung und Alter.

Diese Tage nehmen die Erfahrungen und Einsichten von Etty Hillesum auf und begleiten den Übungsweg der Kontemplation. Er geschieht in der Hinwendung in die Stille, im Schweigen und in der Meditation (Sitzen in Stille). Weitere Elemente sind Leibübungen (Eutonie/Qi Gong), Gruppengespräch, die Möglichkeit zum Einzelgespräch sowie eine einfache Feier am Abend.


Veranstalter: Katholische Jugendfürsorge Augsburg/KJF-Akademie

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